Barrierefreiheit

Wir sorgen dafür, dass unsere Kundinnen und Kunden ohne Einschränkungen ans Ziel kommen, indem wir Barrieren entlang unserer Autobahnen und Schnellstraßen beseitigen. Dazu wurden 2019 wieder einige Park- und Rastplätze gemäß Bauprogramm bzw. als Prototyp barrierefrei ausgebaut.

Bauliche Barrierefreiheit

Wir führen regelmäßige Evaluierungen unseres Streckennetzes im Hinblick auf mögliche Barrieren für unsere Kundinnen und Kunden durch. Unsere wichtigsten Schwerpunkte umfassen hier:

  • Umfassende rollstuhlgerechte Rastmöglichkeiten
  • Mehr barrierefreie WC-Anlagen im gesamten hochrangigen Straßennetz
  • Ankündigung und Kennzeichnung der barrierefreien WC-Anlagen an den Vorwegweisern entlang der Autobahnen und Schnellstraßen
  • Notruf mit Gegensprechanlage in den barrierefreien WC-Anlagen
  • Automatisierte Türöffnungssysteme in jedem Behinderten-WC
  • Notruf für Gehörlose per SMS an unseren Notrufsäulen

Alle Maßnahmen werden in enger Abstimmung mit einem eigens beauftragten Dienstleister umgesetzt, der eine Qualitätssicherung gemäß Behinderten­gleichstellungs­gesetz durchführt.

Rastanlagen

Rastanlagen

Unser ursprüngliches Ziel, bis Ende 2017 alle 50 km eine komplett barrierefreie Rastanlage anbieten zu können, konnten wir noch nicht ganz erreichen. Die Umsetzung der Maßnahmen hat sich aufgrund der internen Entscheidungs­findung bzgl. der technischen Ausführung der Notrufeinrichtungen in Behinderten-WCs verzögert. 2020 soll es aber soweit sein: Es ist geplant rund 79 Park- und Rastplätze baulich zu adaptieren. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende 2020 österreichweit abgeschlossen sein. Schon jetzt können barrierefreie Rast- und Parkplätze auf der Website unter https://www.asfinag.at/verkehrssicherheit/rasten/rastanlagensuche/ mit der Option Routenplanung abgerufen werden.

Zusätzlich wurde 2018 ein weiteres Projekt ausgerollt: Alle Notrufsäulen – das sind über 6.000 – wurden mit einem QR-Code ausgestattet, um eine zusätzliche Kontaktmöglichkeit mit den regional zuständigen Verkehrsmanagement-Zentralen zu ermöglichen. Dadurch können auch Gehörlose diese Infrastruktur nutzen.

Neue Website Level AA

2017 wurde die neue ASFINAG-Website gelauncht. Sie entspricht dem zweithöchsten Web-Barrierefreiheits-Level AA. Wo möglich und sinnvoll wird das „Zwei-Sinne-Prinzip“ eingesetzt: Das bedeutet, dass akustische Informationen gleichzeitig visuell angezeigt werden und umgekehrt.

Barrierefreiheits-Ombudsmann

Michael Polach aus dem Servicecenter ist der Barrierefreiheits-Ombudsmann der ASFINAG:

Telefon: +43 50108 12884
E-Mail: michael.polach@asfinag.at

Ziele aus 2019

  • Über 90 Parkplätze österreichweit barrierefrei machen
  • Alle 50 km eine barrierefreie Raststätte
  • Jede Notrufeinrichtung (Freiland, Tunnel, Park- u. Rastanlage, Behinderten-WC) nach dem Zwei-Sinne-Prinzip

Die Ziele aus 2019 wurde noch nicht vollständig erreicht. Die Ausstattung der Notrufeinrichtungen bei Behinderten-WCs nach dem Zwei-Sinne-Prinzip wurde aufgrund von Verzögerungen im Entscheidungsprozess hinsichtlich der technischen Ausführung noch nicht abgeschlossen. Die Umsetzung ist für 2020 geplant. Sofort umsetzbare Maßnahmen, wie beispielsweise unterfahrbare Jausen-Tische, wurden bereits 2019 durchgeführt. Auch einige WC-Anlagen wurden 2019 als Prototypen bereits barrierefrei gestaltet.

Ziele für 2020

  • Alle 50 km eine barrierefreie Rastanlage

Betroffene Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG):

SDG 11

Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten

GRI Disclosures:
103-01
Angaben zum Managementansatz
103-02
Angaben zum Managementansatz
103-03
Angaben zum Managementansatz
203-01
Infrastrukturinvestitionen und geförderte Dienstleistungen


SDG Targets:
11.2
Bis 2030 den Zugang zu sicheren, bezahlbaren, zugänglichen und nachhaltigen Verkehrssystemen für alle ermöglichen und die Sicherheit im Straßenverkehr verbessern, insbesondere durch den Ausbau des öffentlichen Verkehrs, mit besonderem Augenmerk auf den Bedürfnissen von Menschen in prekären Situationen, Frauen, Kindern, Menschen mit Behinderungen und älteren Menschen

Ethik & Compliance