Barrierefreiheit

Wir sorgen dafür, dass unsere Kundinnen und Kunden ohne Einschränkungen ans Ziel kommen, indem wir Barrieren entlang unserer Autobahnen und Schnellstraßen beseitigen. Dazu wurden 2020 wieder einige Park- und Rastplätze baulich adaptiert.

Bauliche Barrierefreiheit

Wir führen regelmäßige Evaluierungen unseres Streckennetzes im Hinblick auf mögliche Barrieren für unsere Kundinnen und Kunden durch. Unsere wichtigsten Schwerpunkte umfassen hier:

  • Umfassende rollstuhlgerechte Rastmöglichkeiten
  • Mehr barrierefreie WC-Anlagen im gesamten hochrangigen Straßennetz
  • Ankündigung und Kennzeichnung der barrierefreien WC-Anlagen an den Vorwegweisern entlang der Autobahnen und Schnellstraßen
  • Notruf mit Gegensprechanlage in den barrierefreien WC-Anlagen
  • Automatisierte Türöffnungssysteme in jedem Behinderten-WC
  • Notruf für Gehörlose per SMS an unseren Notrufsäulen

Alle Maßnahmen werden in enger Abstimmung mit einem eigens beauftragten Dienstleister umgesetzt, der eine Qualitätssicherung gemäß Behinderten­gleichstellungs­gesetz durchführt.

Im vergangenen Jahr haben wir die Vorgaben für die Planung und Errichtung barrierefreier Rastanlagen weiter konkretisiert und diese in das technische Planungshandbuch Parken & Rasten integriert. Um unser Ziel der größtmöglichen Barrierefreiheit auf unseren Autobahnen und Schnellstraßen zu erreichen, wurde das Thema auch in die Kernstrategie Nachhaltigkeit, Ökologisierung und Klimaschutz integriert. Dazu wurden konkrete Ziele und Maßnahmen bis zum Jahr 2030 definiert. Neben den baulichen Adaptierungen entlang unseres Netzes wollen wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Thema Barrierefreiheit in Form von Schulungen sensibilisieren.

Rastanlagen

Rastanlagen

Unser Ziel, alle 50 km eine komplett barrierefreie Rastanlage anbieten zu können, konnten wir mit Verzögerung im Jahr 2020 erreichen. Die Umsetzung der Maßnahmen hat sich aufgrund der internen Entscheidungsfindung bzgl. der technischen Ausführung der Notrufeinrichtungen in Behinderten-WCs verschoben. 2020 wurden österreichweit insgesamt 79 Park- und Rastplätze baulich adaptiert. Alle barrierefreien Rast- und Parkplätze können auf der Website unter https://www.asfinag.at/verkehrssicherheit/rasten/rastanlagensuche/ mit der Filterfunktion Barrierefreiheit abgerufen werden.

Zusätzlich wurden alle Notrufsäulen – das sind über 6.000 – mit einem QR-Code ausgestattet, um eine zusätzliche Kontaktmöglichkeit mit den regional zuständigen Verkehrsmanagement-Zentralen zu ermöglichen. Dadurch können auch Gehörlose diese Infrastruktur nutzen.

Neue Website Level AA

Die ASFINAG-Website entspricht seit 2017 dem zweithöchsten Web-Barrierefreiheits-Level AA. Wo möglich und sinnvoll wird das „Zwei-Sinne-Prinzip“ eingesetzt: Das bedeutet, dass akustische Informationen gleichzeitig visuell angezeigt werden und umgekehrt.

Barrierefreiheits-Ombudsmann

Michael Polach aus dem Servicecenter ist der Barrierefreiheits-Ombudsmann der ASFINAG:

Telefon: +43 50108 12884
E-Mail: michael.polach@asfinag.at

Unsere Ziele und Maßnahmen:

Unser Beitrag zu den SDGs und Zielen

Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten

Ziel:

11.2: Bis 2030 den Zugang zu sicheren, bezahlbaren, zugänglichen und nachhaltigen Verkehrssystemen für alle ermöglichen und die Sicherheit im Straßenverkehr verbessern, insbesondere durch den Ausbau des öffentlichen Verkehrs, mit besonderem Augenmerk auf die Bedürfnissen von Menschen in prekären Situationen, Frauen, Kindern, Menschen mit Behinderungen und älteren Menschen

Unser Beitrag:

Die ASFINAG verfolgt das Ziel, alle Rastanlagen für Menschen mit Behinderung weitestgehend ohne fremde Hilfe „barrierefrei“ nutzbar zu machen. Unsere wichtigsten Schwerpunkte umfassen hier umfassende rollstuhlgerechte Rast-möglichkeiten, barrierefreie WC-Anlagen im gesamten hochrangigen Straßennetz, Notruf mit Gegen-sprechanlage in den barrierefreien WC-Anlagen, automatisierte Türöffnungssysteme in jedem Behinderten-WC und Notruf für Gehörlose per SMS an unseren Notrufsäulen.

GRI Disclosures:
103-01
Angaben zum Managementansatz
103-02
Angaben zum Managementansatz
103-03
Angaben zum Managementansatz
203-01
Infrastrukturinvestitionen und geförderte Dienstleistungen


SDG Targets:
11.2
Bis 2030 den Zugang zu sicheren, bezahlbaren, zugänglichen und nachhaltigen Verkehrssystemen für alle ermöglichen und die Sicherheit im Straßenverkehr verbessern, insbesondere durch den Ausbau des öffentlichen Verkehrs, mit besonderem Augenmerk auf den Bedürfnissen von Menschen in prekären Situationen, Frauen, Kindern, Menschen mit Behinderungen und älteren Menschen

Ethik & Compliance